Das Institut befasst sich seit 2009 mit dem Thema Autismus-Spektrum-Störung, oppositionellem Problemverhalten bei Kindern und Jugendlichen und AD(H)S.

Geschäftsführer ist Bernd Günther, 62 Jahre, Lehrer und Sozialtherapeut.

Inner­halb der ambu­lan­ten Jugend­hilfe sind wir in den Berei­chen Sozi­al­päd­ago­gi­sche Fami­li­en­hilfe und Erzie­hungs­bei­stand­schaft tätig. Wich­tig in die­sen bei­den Tätig­keits­fel­dern sind uns vor allem eine wert­schät­zende Hal­tung sowie eine ressourcen- und lösungs­ori­en­tierte Arbeits­weise.

In der langjährigen Arbeit als Lehrer und Leiter zweier Bildungseinrichtungen sind uns die Problemlagen an den öffentlichen Schulen aber auch der Jugendhilfe sehr bewusst: Im Spannungsfeld der Forderung von gelingender Inklusion in Verbindung mit den real vorhandenen Ressourcen und einer dabei weiter überbordenden Diagnostik im Spektrum des ICD 10 ( F90 bis F98 ) auf der einen Seite und der klaren Abgrenzung der Möglichkeiten nach 35 a SGB VIII auf der anderen Seite,  übernehmen wir hier Coaching- und Moderationsaufgaben zwischen Schule und Jugendhilfe, welche sich immer fallbezogen darstellen. Familien beraten wir bei der Umsetzung des Nachteils-ausgleichs ihrer Kinder und  in Klassenkonferenzen die zuständigen Lehrkräfte hinsichtlich der methodisch-didaktischen Gestaltung von Unterrichtsinhalten. Im Rahmen unserer Arbeit schulen wir Fachkräfte der Integrationshilfe mit Blick auf die oben genannten Störungsbilder, wobei es hier auch um eine klare Abgrenzung zu den Aufgabenbereichen der Schule geht.

Die Arbeit in den Familien nimmt einen zentralen Platz innerhalb des Aufgabenspektrums von IBO ein. Im Rahmen der EZB und SPFH führen wir vorbereitend Clearingtermine in den Familien durch. Oft liegen bereits Diagnostiken vor, die 35a-Prüfung ist in der Regel abgeschlossen. Wir beraten und fördern Familien im Umgang mit ihren betroffenen Kindern oder Jugendlichen. Vielfach ist es ein inkonsistentes Erziehungsverhalten, welches zu den Problemen im Familiensystem führt. Diesen Prozess zu erkennen und Korrekturen zu initiieren, ist tägliche Praxis.

Auch die wahrnehmungsspezifischen Besonderheiten von Kinder mit ASS und die sich daraus ergebenen Belastungen für die Familien begegnen uns in unserer täglichen Arbeit. Hier Hilfestellungen anzubieten und fördernde Entwicklungen zu beginnen, liegt in unserem Aufgabenbereich.

Selbstverständlich gehört die Vorbereitung und Durchführung von Hilfeplangesprächen im Zusammenwirken mit dem jeweiligen Jugendamt ebenfalls in das Aufgabenspektrum von IBO.

Das Institut kooperiert mit vielen nationalen und einigen internationalen Facheinrichtungen. Gerade auf dem Gebiet der sozial-emotionalen Störungen ist die Zusammenarbeit mit Fachleuten notwendig und im Ergebnis für die betroffenen Familien förderlich. Im Großraum Ludwigshafen ist es das

Annastift (http://www.st-marienkrankenhaus.de/fachgebiete/klinik-fuer-kinder-und-jugendpsychiatrie-und-psychotherapie/willkommen/ ) ,

das Zentralinstitut für seelische Gesundheit (http://www.zi-mannheim.de/behandlung/klinik-psychiatrie.html ) und die

Rheinhessen-Fachklinik Alzey (http://www.rheinhessen-fachklinik-alzey.de/home.html ).

Beratend arbeiten wir mit Frau Prof. Freitag zusammen.

http://www.kgu.de/startseite.html

 

 

 

Die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern ist durch eine Entgeltvereinbarung geregelt.

 

 

 

 

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Tel.:   0172-5707852